Berlin Berlin

 

Jedes Jahr fahren unsere 9. Klassen in die Hauptstadt Berlin. Mit über 3.5 Millionen Einwohnern ist sie die größte Stadt Deutschlands. Diese Bildungsfahrt der Oberschule Schiffdorf beinhaltet immer ein buntes Programm entsprechend der Schulfächer Politik und Geschichte sowie gemeinsamen Freizeitaktivitäten, wie z.B. der Besuch einer Disco. Ein Highlight ist sicherlich der Besuch des Bundestages.

Auch dieses Jahr war es für alle wieder ein unvergessliches Erlebnis!

 

Arian

Berlinfahrt 2024

 

Wir, der 9. Jahrgang, sind am Montag, den 11.März mit 60 Schülern nach Berlin auf Jahrgangsfahrt gefahren. Nach einer 7-stündigen Busfahrt kamen wir für 5 Tage im Schulz Hotel Berliner Mauer unter. Es gab jeden Tag ein Frühstücksbuffet zu einer bestimmten Zeit, für Mittag- und Abendessen musste man selber sorgen. Es gab im Hotel aber auch eine Gästeküche zum selberkochen. Jeden Tag hatten wir außerhalb der Ausflüge viel Freizeit. Am Ankunftstag hatten wir noch ein bisschen Freizeit bevor wir um 22 Uhr in unseren Zimmern sein sollten. Am Dienstag sind wir direkt mit allen Klassen in ein ehemaliges Stasigefängnis gefahren und haben uns über das Leben in Gefangenschaft informieren lassen. Am Mittwoch haben wir uns mittags in 5 Gruppen aufgeteilt und eine Fahrradtour durch Berlinmitte gemacht. Wir sind an verschiedene Sehenswürdigkeiten vorbeigefahren (z.B. Checkpoint Charlie). Abends durften wir dann den Club Matrix besuchen. Donnerstag sind wir in 3 verschiedenen Gruppen in den Bundestag gefahren, wo wir uns im Parlament eine Sitzung angeschaut haben und dann noch in die Kuppel gegangen sind. Am Freitag sind wir nach dem Aufstehen und Sachen packen mit dem Bus nach ca. 9 Stunden wieder in Schiffdorf angekommen.

Mein Fazit:

Ich fand die Berlinfahrt sehr gut, es hat sehr viel Spaß gemacht und man hat noch etwas über die Geschichte Berlins gelernt. Die Disco fand ich nicht so gut, da es sehr warm und voll war. Den Ausflug zum Stasigefängnis war für mich eher langweilig. Die Fahrradtour und der Besuch beim Parlament waren am besten. Berlin insgesamt aber eine echt tolle Erfahrung!

Fero

Berlinfahrt 2024: Meine Matrixerfahrung

 

Wir vom WPK Presse haben dieses Jahr die alljährliche Jahrgangsfahrt nach Berlin gemacht. Nach einer langen Busfahrt kamen wir am 11. März am späten Nachmittag an und hatten den Rest des Tages Zeit für uns. Mittwoch war es dann soweit: unser Abendausflug in die Disco Matrix! Nach einer dreistündigen Fahrradtour am Nachmittag durch Berlinmitte hatten wir noch kurz Freizeit, um uns vorzubereiten. Mit 43 Schülern ging es dann in 10 Minuten zu Fuß entlang der East Side Gallery (Rester der Berliner Mauer) bis zur Disco. Für die Schüler, die nicht mit wollten, gab es alternativ die Möglichkeit, ins Kino zu gehen. Als wir bei der Disco ankamen, mussten wir uns in eine Warteschlange stellen und bekamen Armbänder. Diese machten für das Discopersonal erkenntlich, dass wir keinen Alkohol bekommen durften.

Es gab zwei verschiedene Räume für Schüler, wo jeweils eine Theke sowie ein DJ waren. Laute Musik, die von einem riesigen Bassverstärker unterstützt wurde, schallte besonders durch den größeren Raum. Meiner Meinung war dort die Musik besser. Hier gab es auch erhöht stehende Käfige, die gerne von tanzenden Schülern genutzt wurden. Es gab viele Sitzmöglichkeiten und Tische. Wir fanden die Getränke ein wenig zu teuer, zum Beispiel 4 Euro für ein 200 ml Glas mit sehr vielen Eiswürfeln – das war schon sehr hart. 1/3 der Schüler hat es in der Disco nicht gefallen und sie sind vorzeitig mit einem Teil der Lehrkräfte zurück zum Hotel gegangen, während die anderen noch bis zum Schluss gefeiert haben! Der Besuch der Disco war für uns eine coole Erfahrung!

Jona

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Hallo, mein Name ist Bjarne, ich bin aus dem WPK Presse und möchte euch über die Gedenkstätte Hohenschönhausen in Berlin berichten. Auf der Jahrgangsfahrt besuchten wir nämlich die ehemalige Haftanstalt der DDR-Staatssicherheit. Einige Gruppen erhielten eine Führung durch ehemals politisch Inhaftierte, während andere von Historikern auf ihrem Rundgang begleitet wurden. Das ganze Gelände war während der sowjetischen Besatzung und während der DDR Lager und Gefängnis, in denen politische Gegner eingesperrt waren. Es wurden Verhöre, Folter und psychologischer Manipulation genutzt, um Geständnisse und Informationen zu erzwingen. Insgesamt waren dort viele Tausend Menschen inhaftiert gewesen. Am 3. Oktober wurde die Haftanstalt geschlossen.

Hier findet ihr mehr Informationen:

https://www.stiftung-hsh.de/themen

Bjarne